Willkommen zur ZUKUNFTSWERKSTATT

„Mehr als Freizeit: Dritte Orte als Schlüssel zu digitaler Teilhabe und Befähigung“

Kinder und Jugendliche benötigen sichere, besonders geschützte Räume, um sich auszuprobieren, auszutauschen und zu lernen – sei es im Digitalen wie im analogen Leben. Häufig handelt es sich dabei um „dritte Orte“, also digitale oder reale Orte neben Schule und Zuhause, an denen Kinder und Jugendliche sich regelmäßig aufhalten und miteinander in Kontakt treten. Diese Orte sind von zentraler Bedeutung für ihre Entwicklung und die Verwirklichung ihrer Rechte auf Teilhabe und Befähigung. Hier erleben sie Austausch, Diskurs und Teilhabe, hier erwerben sie beinahe nebenbei und praxisnah Basiskompetenzen, die bei der (weiteren) Mediennutzung relevant werden.

Dass diese Räume eine besondere Relevanz auch für den Kinder- und Jugendmedienschutz besitzen, bestätigt auch eine der im Juni veröffentlichten Handlungsempfehlungen der unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). In Handlungsempfehlung 18 fordern die Expertinnen und Experten „Analoge Alternativen der Freizeitgestaltung und Ehrenamt zu fördern“.

Eine ganzheitliche Betrachtung der Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen und der komplexen Zusammenhänge und Wechselwirkungen auf digitale Teilhabe und Befähigung zur gesunden Mediennutzung könnte also wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendmedienschutzes liefern. In der ZUKUNFTSWERKSTATT am 7. Oktober 2026 in Berlin wollen wir daher gemeinsam mit der Verantwortungsgemeinschaft für den Kinder- und Jugendmedienschutz folgenden Kernfragen nachgehen:

  • In welchen Räumen und an welchen Orten sowie Strukturen (online und offline) erleben Kinder und Jugendliche Teilhabe, wo erwerben sie quasi nebenbei Kenntnisse, die sich positiv auf ihre Mediennutzung auswirken?
  • Wie sieht die aktuelle Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen bei ganzheitlicher Betrachtung aus und wo ergeben sich Wechselwirkungen zu Befähigung und (digitaler) Teilhabe?
  • Wo bestehen ggf. Lücken? Wie können entsprechende neue Angebote geschaffen und bestehende positive Angebote gestärkt und erweitert werden?
  • Welche Schutzwirkung entfalten entsprechende Angebote im Kontext des Kinder- und Jugendmedienschutzes?
  • Bieten sich hier alternative, neue Handlungsmöglichkeiten und Chancen für den Kinder- und Jugendmedienschutz?

Bitte melden Sie sich zu der Veranstaltung unter dem Reiter Anmeldung an.

Ihr Team der ZUKUNFTSWERKSTATT
der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ)